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Gemeinsames Statement von FBBC und HanseBelt e.V.

Mit großem Bedauern und völligem Unverständnis nehmen die im Femarnbelt Business Council (FBBC) und HanseBelt e.V. zusammengeschlossenen Kammern, Verbände und Unternehmen die Äußerungen von MdB Bettina Hagedorn zur Kenntnis, denen zufolge die feste Fehmarnbelt-Querung auf deutscher Seite nicht mehr zu den Projekten mit Planungsbeschleunigung gehören soll. Das Projekt ist weiterhin im Anhang des Gesetzes vorhanden, stellten dagegen die Vorsitzenden von FBBC, Siegbert Eisenach, und HanseBelt-Verein, Konsul Bernd Jorkisch, heute heraus.

Kaum ein Projekt in Deutschland ist so detailliert geplant, untersucht und abgewogen worden, wie die feste Fehmarnbelt-Querung. Mit ihren Hinterlandanbindungen ist sie von vornherein als Projekt mit frühzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung geplant worden, um der Region die Chance zu geben, ihre Interessen wirksam einzubringen. Die wiederholte Auslage von Planungsunterlagen ist auch ein Ergebnis einer sehr breit angelegten Beteiligung sowie umfassender Umweltprüfungen. Deshalb sei es schade, dass Teile der Politik die Chance dieses Prozesses jetzt nicht nutzen wollen und in die Zeiten der Planungsverzögerung zurückfallen.
 
Wenig Verständnis haben das FBBC und der HanseBelt e.V. auch für die Schuldzuweisung in Richtung der dänischen Realisierungsgesellschaft Femern AS. Diese habe mit Hochdruck und unter Berücksichtigung des deutschen Planungsrechts gearbeitet. In Dänemark selbst hat das Parlament auf der Basis der Vorarbeit bereits 2015 Planungsrecht hergestellt.
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