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Baugenehmigung für Fehmarnbelt-Tunnel

Die schleswig-holsteinische Planfeststellungsbehörde hat den 1200 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss, der einer Baugenehmigung gleichkommt, mit dem Jahreswechsel an die Vorhabenträger Femern A/S in Kopenhagen und den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Schleswig-Holstein zur letzten Durchsicht versandt.


Ein Ereignis, auf das wir lange gewartet haben, denn dieser Fehmarnbelt-Tunnel ist ein Gewinn für uns alle! Der HanseBelt, der Teilregion der Metropolregion Hamburg und deren Ostseezugang ist, wird durch den Fehmarnbelt-Tunnel zu den Top-Regionen in Europa aufsteigen und als Standort in vielfacher Hinsicht profitieren. Eine neue europäische Zukunftsachse zwischen Hamburg und Kopenhagen/Malmö entsteht und verschafft uns mehr Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität. Die feste Fehmarnbeltquerung stellt nicht nur eine physische Verbindung, sondern auch einen mentalen Brückenschlag für Menschen, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Sport dar. Dänen und Deutsche bauen eine neue gemeinsame Region in der 10 Mio. Menschen leben und arbeiten. Eine Region, die gleichsam Zukunftsregion wie Gewinnerregion ist. Eine Vision, die Jahrzehnte auf Umsetzung wartete, wird Wirklichkeit. Europa wächst weiter zusammen! Ja, dieses wunderbare Bauwerk hat völkerverbindenden Charakter in einem Europa, das nach Gemeinsamkeit sucht. Die feste Fehmarn-Belt-Querung verleiht der Fehmarnbelt Region gewaltige Wachstumsimpulse, sorgt für sichere Arbeit, internationalen Zusammenhalt und allgemeinen Wohlstand.


Ja, es wird auch Eingriffe in die Umwelt geben und einige Menschen entlang der neuen europäischen Zukunftsachse werden direkten Belastungen ausgesetzt sein. Diesen Aspekten muss ausgleichend begegnet werden, dafür müssen wir uns zusammen engagiert einsetzen. Es wird gute Lösungen geben, auch wenn nicht jeder einzelne Wunsch erfüllt werden kann.

 

Foto: Femern A/S

Die schleswig-holsteinische Planfeststellungsbehörde hat den 1200 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss, der einer Baugenehmigung gleichkommt, mit dem Jahreswechsel an die Vorhabenträger Femern A/S in Kopenhagen und den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Schleswig-Holstein zur letzten Durchsicht versandt. 

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