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„Auf zu neuen Horizonten“ – HanseBelt-Verein startet Kampagne und begrüßt dänische Investitionen in der Fehmarnbelt-Region

Die Entscheidung des dänischen Verkehrsministers Ole Birk Olesen, 850 Millionen Euro für vorgezogene Arbeiten für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels freizugeben, stärke auch die HanseBeltRegion. Das Nachbarland wolle noch 2019 beginnen mit dem Bau der Fabrik für die Tunnelelemente, des Arbeitshafens und des Tunnelportals sowie eines Verwaltungsgebäudes und der Arbeitnehmerunterkünften, die den Baufirmen zur Verfügung stehen werden. „Dieses eindeutige Vorangehen der Dänen zur Realisierung der festen Fehmarnbelt-Querung wird weitere Investitionen im HanseBelt auslösen, denn nun gibt es die Sicherheit, dass die neue europäische Zukunftsachse zwischen Hamburg und Kopenhagen Wirklichkeit wird“, sagt Konsul Bernd Jorkisch, Vorstandsvorsitzender des HanseBelt e.V. Die Nachfrage nach Gewerbegebieten werde steigen und die Tourismusbranche werde sich mit Investitionen auf die steigende Attraktivität und bessere Erreichbarkeit der Region vorbereiten. 

In dieser Region leben die glücklichsten Menschen in Deutschland. Damit diese gute Stimmung anhält und noch besser wird, stellt sich der HanseBelt dem Wettbewerb mit anderen Regionen. „Unsere Chancen sind gut“, sagte Jorkisch. „Vor allem die Nähe zu Skandinavien wirkt sich sehr positiv auf die Wirtschaft und den Tourismus aus. Die Menschen leben gern hier oder kommen wegen des besonderen Lebensgefühls zu uns.“ Weitere Impulse erhofft sich der HanseBelt-Verein von einem engeren Zusammenwachsen von Norddeutschland, Dänemark und Südschweden durch den Bau der festen Fehmarnbelt-Querung. Mit seiner neuen Kampagne „Auf zu neuen Horizonten – wir bauen eine Zukunftsregion“ will der Verein vor allem bei der Politik dafür werben, die positive Stimmung für das Projekt zu verstärken. Politiker von Bund, Land, Kreisen und Städten erhalten in diesen Tagen eine neue Broschüre mit wichtigen Informationen zu den Chancen der HanseBelt Region zwischen Hamburg und der Ostsee. Außerdem will der Verein die Menschen im HanseBelt über das Jahrhundertprojekt informieren. 

Die Mitglieder und Partner des Vereins prägen eine Arbeitgebermarke. „Wir wollen die Gestaltung unserer Zukunft selbst in die Hand nehmen. Unsere Lage im Norden und Osten der Metropole Hamburg ist eine hervorragende Ausgangsbasis für eine weitere Stärkung der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitsmarkt“, so Jorkisch. Einfach nur abzuwarten, dass etwas Gutes passiert oder ausbleibt, sei keine Option. „Unternehmer sein bedeutend, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Mit gutem Beispiel gehen unsere mehr als 100 Mitglieder voran und nutzen die Chancen, die sich uns hier in Nordeuropa bieten.“  

Durch den Bau der festen Beltquerung wachsen Menschen und Märkte zusammen. Zwischen Hamburg und Kopenhagen/Malmö entsteht eine Region mit fast zehn Millionen Einwohnern, die von einem hohen Ausbildungsstand, hochklassigen Forschungseinrichtungen sowie einer modernen Infrastruktur gekennzeichnet ist. Der HanseBelt Verein arbeitet mit der dänischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft FehmernBelt Development und deren Direktor Stig Rømer Winther zusammen, um die Chancen der HanseBelt Region in Richtung Kopenhagen noch besser nutzen zu können.

Dazu gehöre auch die Entwicklung des Tourismus. Dieser werde an Attraktivität gewinnen, da die Urlaubsziele auf beiden Seiten des Belts deutlich schneller erreichbar werden. „Nach Fertigstellung des Tunnels erwarten wir einen Anstieg des Umsatzes im Tourismus in den ostseenahen Regionen Schleswig-Holsteins um sechs Millionen Euro pro Jahr“, sagt Jorkisch. 

Diese Entwicklung habe auch positive Auswirkungen auf die Einwohner des HanseBelt: „Jeder einzelne Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz wird wertvoller, denn der Wettbewerb um Mitarbeiter steigt und mit ihm das Lohnniveau und die Arbeitsbedingungen“, betont der Vorstandsvorsitzende. „Und Je ausgewogener das Verhältnis zwischen Job, Familie und Freizeit ist, desto glücklicher sind die Menschen. Dafür machen wir uns stark. HanseBelt – Happy region!“ Ein PDF der Broschüre gibt es hier: http://www.hansebelt.de/de/downloads

Foto: HanseBelt e.V.

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