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HanseBelt-Dinner: „Lust auf deutsch-dänische Zukunft“

Im HanseBelt entsteht bald das größte Bauwerk Nordeuropas: Ein 19 Kilometer langer Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby, der Deutschland und das Königreich Dänemark verbinden wird. „Es bildet sich eine europäische Zukunftsachse zwischen Hamburg und Kopenhagen, die der gesamten Region Wirtschaftsenergie spenden wird und einen wichtigen Beitrag zur Prosperität des Ostseeraums darstellt. Die Unternehmen im Norden sehen große Chancen auch für ihre Betriebe“, sagte Konsul Bernd Jorkisch, Vorsitzender der HanseBelt-Initiative vor mehr als 65 Teilnehmern auf dem HanseBelt-Dinner in Lübeck. Er zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Die Gäste waren begeistert und haben Lust auf deutsch-dänische Zukunft.“

Gastredner war Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender der dänischen Projektgesellschaft Femern A/S: „Wir begrüßen es sehr, dass sich die Region proaktiv auf die Fehmarnbelt-Verbindung vorbereitet. Auch aus den Erfahrungen bei den Verbindungen über den Großen Belt und den Öresund wissen wir, wie wichtig es ist, Infrastruktur- und Regionalentwicklung zusammenzudenken.“ Mit Blick auf den geplanten Baustart für das Projekt auf dänischer Seite noch in diesem Jahr sei es ein wichtiges Signal, dass die Unternehmen auf beiden Seiten des Fehmarnbelts vorausgingen. „Wir freuen uns, dass sie die regionale Entwicklung aktiv mitgestalten und die Chancen nutzen wollen, die mit der neuen Verbindung entstehen“, so Baunkjær.

Jorkisch dankte Baunkjær für seine überzeugende Präsentation und betonte, wie beeindruckend die Entschlossenheit der Dänen zum Bau des Tunnels sei. „Leistungsfähige Infrastruktur ist der Schlüssel für eine positive wirtschaftliche Entwicklung einer Region“, so Jorkisch. „Der HanseBelt besitzt diesen Schlüssel mit seiner Lagegunst. Er ist mittendrin in der Chancenvielfalt einer neu entstehenden internationalen Fehmarnbelt-Region. Der geplante Tunnel wird die ohnehin vorhandenen Chancen entlang der Achse Hamburg-Lübeck-Kopenhagen deutlich steigern.“

Die Mitglieder der HanseBelt-Initiative unterstützen die Kooperation beider Länder auf deutscher Seite. Mit ihrer neuen Kampagne „Auf zu neuen Horizonten – wir bauen eine Zukunftsregion“ wollen sie die positive Stimmung für das Projekt in Politik und Öffentlichkeit verstärken. In einer Broschüre sind alle Fakten, die für den Tunnel sprechen, aufgeführt. Außerdem kommen Menschen aus der Region, die die Chancen nutzen wollen, zu Wort.

Foto: IHK/Beckmann

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