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Zukunftswerkstatt 2017: HanseBelt – Ein Netzwerk in Bewegung

Die Zukunftswerkstatt ist ein Format, in dem frei und unkonventionell gedacht werden darf. Sie stand 2017 unter zwei zentralen Fragestellungen:

  • Wie gewinnen wir neue Mitgliedsunternehmen für den HanseBelt?
  • Wie begeistern wir die Mitarbeiter der bestehenden und zukünftigen Mitgliedsunternehmen so dass ein kraftvolles Netzwerk entsteht, das Großes bewegt und einander unterstützt?

Für die Zukunftswerkstatt hatte Jeanette Rouvel (SPI GmbH) am 12. Juli 2017 in ihr SelbstWerker Atelier nach Klinkrade geladen. Vierzehn Mitlieder des HanseBelt e.V. waren gekommen, um zuerst darüber zu diskutieren, was ein funktionierendes Netzwerk ausmacht und was Verbundenheit erzeugt. Gemeinsame Interessen, war eine der Antworten, die in einer kreativen Übung grafisch festgehalten wurde.

Viele der Teilnehmer kannten sich vorher nicht, hatten aber mit einem Mal ein verbindendes Element gefunden. Die dadurch entstandene Nähe wirkte sich äußerst positiv auf die weitere gemeinsame Arbeit aus. Nach zwei kurzen Impuls-Vorträgen zum Thema „Netzwerk“ und „Verein versus Bewegung“ mit begleitenden Übungen aus dem Portfolio der Liberating Structures ging es dann ans Werk: Die zentrale Frage lautete: „Was müssen wir aufhören zu tun, um unserem wichtigsten Ziel näher zu kommen?” Die Idee dahinter: Platz schaffen für Innovation durch das Stoppen von kontraproduktiven Aktivitäten und Verhaltensweisen. In drei Schritten wurde dabei quasi um die Ecke gedacht. Die Aufgaben:

1. Macht eine Liste mit allen Dingen, die ihr tun könnt, um garantiert das schlechteste Ergebnis in Bezug auf euer wichtigstes Ziel zu erreichen! Was müssen wir tun, damit der HanseBelt keine Mitglieder mehr dazugewinnt und alle bestehenden verliert?

2. Geht diese Liste Schritt für Schritt durch und fragt euch: Gibt es etwas, was wir aktuell tun, das diesen beiden Aspekten in irgendeiner Art und Weise entspricht? Hier gab es Aha-Effekte und Kontraproduktives wurde identifiziert.

3. Geht die Punkte eurer zweiten Liste durch und entscheidet, welche ersten Schritte euch dabei helfen, das unerwünschte Ergebnis nicht zu erreichen! Aus den vielen Möglichkeiten wurde eine für die konkrete Umsetzung ausgewählt: Die Schaffung einer Plattform zur Vernetzung der Mitglieder.

Die Idee: Die 25.000 Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen des HanseBelt sollen die Möglichkeit bekommen, miteinander in Kontakt zu treten, so dass über gemeinsame Interessen Verbundenheit entsteht. So kommt das Netzwerk über die HanseBelt-Veranstaltungen hinaus, an denen naturgemäß nur ein Bruchteil der Mitarbeiter teilnehmen kann, in Bewegung.

Anschließend wurden die nächsten Schritte beschlossen: Die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt erproben eine Plattform zum Social Networking. Halten wir diese Lösung für ausbaufähig, schlagen wir die Einführung als HanseBelt Intranet vor.

Nach der Zukunftswerkstatt ging es auch schon konkret an die Umsetzung. Bei der Suche nach einer geeigneten Plattform fiel die Wahl auf das Tool „HumHub“ und die Testphase wurde direkt gestartet. Inzwischen tauscht sich auch die Arbeitsgruppe „Kommunikation“ des HanseBelt über diese Plattform aus. In Kürze wird eine Auswertung der Erfahrungen erfolgen, um zu schauen, wie unser Netzwerk wächst.

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