Termine

Traumjob im HanseBelt: Familienaktionstag in Travemünde

08.08.2012

Für Unternehmen und die Region werben - mit diesem Ziel lud die Fachkräfteinitiative der IHK zu Lübeck gemeinsam mit den HanseBelt Unternehmen am 8. August 2012 zum großen Familien-Aktionstag im Travemünder Kreuzfahrtterminal ein. Bei maritimer Atmosphäre stellten sich regionale Unternehmen Touristen und Einheimischen vor und zeigten ihnen eine facettenreiche Region mit hoher Lebensqualität, kultureller Vielfalt und enormen wirtschaftlichen Potenzial.

  

"Der HanseBelt zwischen Hamburg und Öresund bietet eine einzigartige Verbindung von Leben und Arbeit. Das haben wir bei unserem außergewöhnlichen Aktionstag herausgestellt und dabei in erster Linie Urlauber und Tagesgäste erreicht. Familien erlebten einen unterhaltsamen und informativen Tag und viele attraktive Arbeitgeber im Norden haben auf ungewöhnliche Weise auf sich aufmerksam gemacht", sagte Christoph Andreas Leicht, Präses der IHK zu Lübeck, Geschäftsführer des HANSA-PARK Sierksdorf und Vorstandsvorsitzender des HanseBelt e. V.

Gemeinsam engagierten sich auf Initiative der IHK zu Lübeck die Basler AG, die Dräger AG & Co. KGaA, die edding AG, die EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG, die GRUNDFOS Pumpenfabrik GmbH, der HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark GmbH & Co. KG, die Sparkasse zu Lübeck und die Volks- und Raiffeisenbanken in der Region Ostholstein-Lübeck bei dieser Veranstaltung  des HanseBelt e. V., um kluge Köpfe für die Region zu gewinnen. Mit den Unternehmen hat sich die IHK zu Lübeck das Ziel gesetzt, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung dieser zukunftsträchigen Region voranzutreiben.

 

Jung und Alt erwarteten unter anderem der Bau von kleinen Luftkissenbooten, Schiffchen mit Antrieb und Windrädern, Entenfischen im Grundfos-Teich, ein edding-Kappenspiel, eine Fotoaktion mit Erinnerungsfoto für zu Hause, ein Glücksrad, ein Surfsimulator, Winni - das Walross aus dem HANSA-PARK und vieles mehr. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird im Jahr 2013 wiederholt.

DateiVeranstaltungsflyer

Wirtschafts- und Wissenschaftsregion HanseBelt

07.12.2010

Lübeck soll zu einem Zentrum für innovative Medizin ausgebaut werden. Das ist das Ziel des Vereins HanseBelt, der IHK zu Lübeck, der Universität zu Lübeck, der Fachhochschule Lübeck und der Hansestadt Lübeck. Die Landesregierung hat dazu ihre Unterstützung zugesagt. Beim Kongress mit rund 200 Gästen haben die Teilnehmer eine entsprechende "DateiLübecker Erklärung" verabschiedet. Im  Schulterschluss wollen die Partner Lübeck zu einem national und international führenden Standort für Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft entwickeln. 

   

Die Voraussetzungen in der Region Lübeck seien hervorragend, betonte IHK-Präses und Mitglied des Vorstandes des HanseBelt e. V. Christoph Andreas Leicht. "Das über Jahrzehnte gebildete Netzwerk von Medizin und Medizintechnik ist von enormer Bedeutung für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Die Wirtschaft im HanseBelt ist stark von in den  Branchen Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswesen tätigen Unternehmen geprägt. Wir müssen dafür sorgen, dass wir auch überregional als attraktiver Standort für die besten Köpfe der Branche gelten."

Dafür wollen die Initiatoren vor allem zentrale Handlungsfelder stärken: Forschung, Qualifizierung und Standortmarketing. Von entscheidender Bedeutung sei es, Lübecks Alleinstellungsmerkmale in der Medizintechnik, besonders im Bereich Qualifizierung und Vernetzung mit der Industrie, auszubauen. "Die Vernetzung muss aber über die Region hinaus gehen", sagte Norbert Basler, Vorsitzender des HanseBelt e. V., und warb für die Idee einer HanseBelt Universität zwischen Hamburg und dem Öresund. "Um das Profil als exzellente und  - auch international - hervorragend vernetzte Wissenschaftsregion weiter auszubauen, benötigen wir die HanseBelt Universität als Plattform für engere Kooperationen der Hochschulen in der Region und im Verbund mit Hamburg und Öresund."

   

DateiProgramm

DateiLübecker Erklärung 

 

Vortragsveranstaltung HanseBelt mit anschließendem Segeltörn

30.07.2010

Rückenwind gibt es im HanseBelt auch für Familien: Familienfreundliche Serviceangebote bringen Arbeit und Leben ins Gleichgewicht. Unter dem Titel "Familien vor im HanseBelt" führte Frau Professor Dr. Jutta Rump, Geschäftsführerin des Instituts für Beschäftigung und Employability, die regionalwirtschaftliche Bedeutung familienfreundlicher Lebensbedingungen aus und bewertete die Potenziale des HanseBelts als Region zum Ankommen.

   

Der anschließende Segeltörn auf dem Dreimast-Topsegelschoner "Mare Frisium" wurde von den Teilnehmern genutzt, um sich über den Standortfaktor "Familienfreundlichkeit" auszutauschen und intensive Netzwerkarbeit zu betreiben.

DateiProgramm

DateiVortrag von Prof. Dr. Jutta Rump

DateiMedieninformation

  

Gründungsversammlung HanseBelt e. V.

02.06.2010

 

Strahlender Sonnenschein, eine frische Brise, beste Laune bei den Unternehmern. Das Wetter in Lübeck am 2. Juni hatte sich ganz der Stimmungslage der HanseBelt Sitzung angepasst: Ein Jahr HanseBelt Initiative. Norbert Basler, Sprecher des Initiativkreises, brachte es auf den Punkt: "Der HanseBelt hat sich als Name für eine Region im Aufbruch mit neuen Chancen zwischen Hamburg und Fehmarn fest etabliert."

Mit dem Ziel, die Initiative weiter zu stärken und einen Rahmen zu schaffen, der eine breite Beteiligung der Wirtschaft ermöglicht, hatten die Mitglieder des Initiativkreises beschlossen, diesen in die Rechtsform eines eingetragenen Vereins zu überführen. Dieser Zusammenschluss von führenden Unternehmern der Region zwischen Hamburg und dem Fehmarbelt zeichnet sich durch das hohe Engagement der Unternehmer für die Region aus.

Am 2. Juni 2010 war es soweit. Der Initiativkreis traf sich in den Media Docks in Lübeck und führte die Gründungsversammlung des HanseBelt e. V. durch. Zehn weitere besonders engagierte Unternehmen der Region wurden in den HanseBelt e. V. neu aufgenommen. Unter notarieller Aufsicht wurde Norbert Basler (4. v. l.) einstimmig zum Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind (v. l.) Dr. Volker Bechtloff, Geschäftsführer der Minimax GmbH & Co. KG, Bernd Jorkisch, Geschäftführender Gesellschafter der Bernd Jorkisch GmbH & Co. KG, Christoph Andreas Leicht, Präses der IHK zu Lübeck und Geschäftsführender Gesellschafter der Hansa-Park Freizeit- und  Familienpark GmbH & Co. KG., Heinz von Kempen, Stephan Göttsche, Geschäftsführer der Grundfos Pumpenfabrik GmbH, und Prof. Dr. Bernd Rohwer.

 

Konkrete Projekte wie die HanseBelt Akademie und eine Fachkräfteinitiative dokumentieren die gemeinsame Regionsstrategie. "Fortschritte in der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, zahlreiche Informationsveranstaltungen über neue Perspektiven im HanseBelt und intensive Arbeit an der Umsetzung der definierten Rückenwindprojekte sind die wichtigen Meilensteine der vergangenen Monate ", resümierte Basler.

Mit den "Rückenwind"-Projekten hat der Initiativkreis wichtige Impulse gegeben, von denen alle Unternehmen der Region profitieren können. Besonderes Interesse erregt das Projekt "Traumjob im HanseBelt", mit dem die Wirtschaft dem drohenden Mangel an Fach-und Führungskräften vorbeugen will. 

HanseBelt Kongress

01.12.2009

 

Unter dem Motto "Hochschulprofile im Wandel - Neue Perspektiven für Forschung, Lehre und Technologietransfer" fand am 01. Dezember 2009 der HanseBelt Kongress in den Lübecker Media Docks statt.

Rund 200 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft informierten sich über Kooperationen von Hochschulen.

Die HanseBelt Region ist auf dem Weg zu einer Wissensregion einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. In einer DateiAbsichtserklärung vereinbarten die Präsidenten der Universität zu Lübeck, der Fachhochschule Lübeck und der Hochschule Wismar gemeinsam mit der Industrie und Handelskammer zu Lübeck und dem Initiativkreis HanseBelt eine enge Kooperation. "Das ist ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Jeder hat etwas davon. Auch die Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Hamburg begleiten diesen Prozess positiv, bis hin zur Unterstützung mit einem Kooperationsfonds", zog IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Bernd Rohwer nach dem HanseBelt Kongress "Hochschulprofile im Wandel" zufrieden Bilanz.

Norbert Basler, Sprecher des HanseBelt Initiativkreises, warb für die Idee einer HanseBelt Universität zwischen Hamburg und dem Øresund. "Wir leben in einer bereits pulsierenden Region. Um Exzellenz in Wissenschaft und Forschung auszubauen, benötigen wir die HanseBelt Universität als Plattform für engere Kooperationen." Nur so könnten die Hochschulen der Region eine "kritische Masse" zur äußeren Wahrnehmung für Studenten, Wissenschaftler und Unternehmen erreichen. "Wir wollen den HanseBelt als engagierten Wissenschaftsstandort profilieren. Dazu müssen wir alle Kräfte bündeln", sagte Basler vor rund 200 Gästen in den Lübecker Media Docks. Zugleich betonte er, dass die Initiative es begrüßen würde, wenn sich ihr weitere Hochschulen anschließen.

Auf dem Kongress war DateiAnn-Katrin Schröder vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eindringlich für Zusammenarbeit von Hochschulen. "Profilbildung und Kooperation schlíeßen sich nicht aus. Nutzen Sie die Vielfalt Ihrer Hochschulen als Chance." Das fange bei Synergieeffekten in der Verwaltung an und reiche bis zu grenzüberschreitenden Studiengängen und -abschlüssen.

Diese Aufforderung unterstützte auch DateiProfessor Dr. Erwin Beck, Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bodensee-Hochschule. Er berichtete von seinen guten Erfahrungen in der Kooperation von Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. "Ich bin ein Brückenbauer für vier Länder." Der Universitäts-Verbund schaffe viele Möglichkeiten. "Jeder sucht sich den Partner, den er benötigt", so Beck. "Damit haben wir schon viel erreicht - und alles mit wenig Geld." Schwierigkeiten habe es bisher häufig beim Wissenschafts- und Technologietransfer gegeben, weil die Hochschulen in diesem Bereich Konkurrenten seien. "Wir suchen jetzt verstärkt Projekte, bei denen der gesamte Verband profitiert."

Professor Dr. Stefan Bartels, Präsident der FH Lübeck, sagte, die vom Initiativkreis HanseBelt und der IHK zu Lübeck ausgehende Kooperations-Initiative knüpfe perfekt an das in Lübeck bestehende Angebot der internationalen Studiengänge an. "Für uns ist der Wissenschafts- und Technologietransfer eine wichtige Säule unserer Tätigkeit. Daher sind uns die Kontakte zur Wirtschaft sehr wichtig."

Auch die Universität zu Lübeck wolle verstärkt auf die Industrie zugehen, kündigte Präsident Professor Dr. Peter Dominiak an. "Die Vernetzung in der HanseBelt- und der Øresund-Region geben uns neue Möglichkeiten." Besonders freue es ihn, wenn die Kooperation grenzüberschreitende Studiengänge und von den Partnern anerkannte Abschlüsse ermögliche. "Dann werde auch immer mehr Studenten zum Studium in den HanseBelt kommen", sagte er. Einen Wettbewerb mit anderen Hochschulen fürchte er nicht. "Konkurrenz und Kooperation schließen sich nicht aus."

Für Professor Dr. Norbert Grünwald, Präsident der Hochschule Wismar, bietet die Kooperationsvereinbarung gute Möglichkeiten, sich für die Zukunft neu aufzustellen. "Der demografische Wandel kommt auf uns zu, wir werden tiefe Einschnitte hinnehmen müssen", sagte er. Das Fehlen von 15 Prozent der bisherigen Studenten führe zu einer Personaleinsparung um 20 Prozent durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. "Allein können wir Profilbildung udn Wertschöpfung nicht mehr lange gewährleisten. Dafür benötigen wir die Kooperation mit anderen Hochschulen und der Wirtschaft." Er regte an, dass die Universitäten sich zunächst intensiv über ihre Schwerpunkte austauschen, damit sie zum Beispiel im Bereich Logistik Kräfte bündeln können.

Der Hamburger Staatsrat Dr. Rolf-Barnim Foth begrüßte die Initiative, die von der Wirtschaft im HanseBelt ausgeht. "Sie geben damit einen großen Schub für weitere Kooperationen. Was Sie geschaffen haben, ist etwas, was auch Hamburg braucht." Er bot dem Zusammenschluss weit gehende Unterstützung an, von der Clusterbildung bis zu einem finanziellen Beitrag zu einem Kooperationsfonds. "Damit können wir Interessenten locken, denn bisher haben wir keine Zusammenarbeit ,von oben' ermöglichen können."

Das Land Schleswig-Holstein werde das Zusammenwachsen der Hochschulen in der neuen Wissensregion begleiten, kündigte Dr. Cordelia Andreßen an. Die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr lobte zugleich, dass die Impulse der Wirtschaft einiges voranbringen werden und der Hochschullandschaft im Norden damit internationales Gewicht gebe.

Downloads:

DateiProgramm

DateiTeilnehmerliste

DateiAbsichtserklärung

DateiVortrag Ann-Katrin Schröder

DateiVortrag Prof. Dr. Erwin Beck