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Feste Fehmarnbeltquerung erhält neue Dynamik

Dänemark plant West- und Ostdänemark durch eine neue Straßenverbindung zwischen Jütland und Seeland enger miteinander zu verbinden. „Eine derartige Kattegatbrücke fördert nochmals den positiven Effekt der geplanten festen Fehmarnbeltquerung in ihrer Funktion als Bindeglied einer neuen europäischen Zukunftsachse zwischen Hamburg und Kopenhagen/Malmö”, sagt der Vorstandsvorsitzende des HanseBelt-Initiativkreises, Konsul Bernd Jorkisch.

Damit rücke der HanseBelt mit Lübeck als Oberzentrum noch stärker ins Zentrum internationaler wirtschaftlicher Entwicklung. Das sei eine von den HanseBelt-Unternehmen sehr begrüßte Dynamik, die zudem deutlich unterstreiche, mit welcher Entschlossenheit das Königreich Dänemark die Infrastrukturentwicklung in Nordeuropa vorantreibt. Norwegen, Schweden und Finnland seien ebenfalls große Befürworter der vorgenannten Ertüchtigung der Verkehrswege zwischen Nord und Süd, betont Jorkisch unter Bezug auf zurückliegende persönliche Gespräche zum Beispiel mit der finnischen Verkehrsministerin Anne Berner.


Die Ankündigung des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz, dass eine endgültige Planfeststellung zum Fehmarnbelttunnel bevorsteht, sei eine gute Nachricht. „In Anbetracht der Bedeutung dieses Großprojektes von europäischer Tragweite ist die erläuterte Verschiebung um wenige Monate völlig unproblematisch. Die Neuaufstellung der Planfeststellungsbehörde durch das Ministerium hat Früchte getragen, denn es gibt Terminklarheit”, so Jorkisch. Die Politik im Lande fordert er auf, einen Schulterschluss für die Beltquerung zu suchen und oppositionelle Scharmützel zu unterlassen.

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