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4. HanseBelt Arbeitskonferenz - Ein Rückblick

Profiling - Profil der Zukunft - Wie sehen die Fachkräfte von morgen aus? Mit diesem Thema haben sich die Mitglieder der HanseBelt Inititative auf der HanseBelt Arbeitskonferenz beschäftigt. Bereits das vierte Mal in Folge trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region zu diesem arbeitsintensiven Workshop-Format, um sich gemeinsam für eine attraktive Region stark zu machen.

In drei parallelen Workshops haben die Teilnehmer sich zu den unterschiedlichen Zielgruppen ausgetauscht. Wie gewinne ich zukünftige Auszubildende für mein Unternehmen? Wie muss mein Unternehmen aufgestellt sein, um Fachkräfte halten zu können? Und wie sichere ich das Wissen meiner Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen?

Bevor es in die Workshops ging, hat Moderator Felix Uhlig den Teilnehmern noch mit einem kurzen Generationscheck auf den Zahn gefühlt. "Wie fit seid ihr eigentlich?", wollte er wissen. Nach 14 Fragen hat er die Teilnehmer dann in die Arbeitsräume entlassen.

Im Workshop 1 "Wie gewinne ich Auszubildende?" haben sich Julia Schuback (Bockholdt KG) und Jan Peter (HypoVereinsbank Lübeck) bereits vorab Gedanken gemacht und gemeinsam mit Auszubildenden aus dem eigenen Unternehmen sowie der Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co. KG einen unternehmensübergreifenden Azubi-Workshop ausgerichtet. In diesem Workshop wurde ein gemeinsamer Leitfaden erarbeitet, der die Azubikultur im Unternehmen stärken soll. Dieser wurde als Einstieg in den Workshop von den Auszubildenden vorgestellt. Daran wurde dann angeknüpft. Gemeinsam wurde diskutiert, was die Generation Z von seinem zukünftigen Arbeitgeber erwartet und wie sich ein Unternehmen darauf einstellen kann.

Im Workshop 2 "Wie binde ich Fachkräfte an mein Unternehmen?" haben sich Ann-Kathrin König und Sonja Mahr (beide König Personal) mit verschiedenen Schwerpunkten beschäftigt, die in Kleingruppen bearbeitet wurden. Wie wichtig ist eine neue Führungskultur? Welche Rahmenbedingungen muss ich meinen Mitarbeitern schaffen, so dass sie ihre Kreativität entfalten und Beruf und Familie in Einklang bringen können? Wie binde ich sie in Unternehmensentscheidungen mit ein?

Im letzten Workshop "Wie verhalte ich mich, wenn Mitarbeiter altersbedingt mein Unternehmen verlassen?" haben sich Birte Münster (edding AG) und Svend-Oliver Wessel (Aspen Bad Oldesloe GmbH) mit zwei wichtigen Fragestellungen beschäftigt: Wie kann ich als Arbeitgeber Motivation erhalten und fördern? Und wie kann ich Wissen im Unternehmen erhalten? Das Thema Wissenstransfer spielt hier eine sehr große Rolle. Im Workshop wurden verschiedene Ansätze diskutiert, wie man das Know-How von ausscheidenen Mitarbeitern typgerecht übergeben kann, z.B. mit kurzen Videos.

In allen drei Ergebnispräsentationen fiel immer wieder das Wort ANERKENNUNG. Klar ist, dass für jeden Mitarbeiter, egal welche Generation, Anerkennung eine zentrale Rolle spielt, mit der man viel bewirken kann. Klar ist aber auch, dass es kein Patentrezept gibt. Dennoch konnte jeder Unternehmensvertreter für sich Ideen ins Unternehmen mitnehmen, die in seine Kultur passen.

Im Anschluss an die Arbeitskonferenz haben sich die Teilnehmer bei guter Stimmung und einem Grillbüffet im Strandsalon weiter ausgetauscht.

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