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HanseBelt Verein lobt Preis für Dänen und Deutsche aus

Die Deutsch-Dänische Zusammenarbeit soll weiter wachsen und gefördert werden. Dazu hat der HanseBelt Verein nun den mit 5000 Euro dotierten "Lübeck Award HanseBelt" gestiftet, der am 9. Mai im Rahmen der LN-Mediennacht verliehen werden soll.

Mit dem Lübeck Award HanseBelt soll ein Projekt ausgezeichnet werden, das sich für die deutsch-dänische Partnerschaft in der Fehmarnbelt-Region zwischen Hamburg und Kopenhagen besonders einsetzt. Bewerben können sich Initiativen, die zu einem besseren Verständnis der Menschen im dänischen und deutschen Teil der Region beitragen und helfen, positive Perspektiven der Zusammenarbeit oder des deutsch-dänischen Miteinanders aufzuzeigen.

„Ich freue mich über die Idee, diesen Preis auszuloben“, sagt Carsten Bliddal, dänischer Honorarkonsul in Lübeck. Diese Initiative werde Dänen und Deutsche auf der Achse Hamburg–Schleswig-Holstein–Kopenhagen noch weiter zusammenwachsen lassen. „Ich fühle mich als Honorarkonsul Dänemarks geehrt, Teil der Jury sein zu dürfen und freue mich über viele interessante Bewerbungen“, erklärt Bliddal.

Nach Ansicht von Bernd Jorkisch, dem Vorstandsvorsitzenden des HanseBelt-Vereins, leistet der Award einen wichtigen Beitrag zu noch mehr Miteinander zwischen Dänen und Deutschen. „Durch den Impuls des Lübeck Awards werden neue Projektideen für gemeinsame Aktivitäten zwischen Deutschen und Dänen geboren“, sagt Jorkisch. Gerade zwischen Hamburg und Kopenhagen würde man durch die Realisierung der festen Fehmarnbeltquerung eine ganz besondere Dynamik erleben. „Da ist es sehr hilfreich, wenn wir durch deutsch-dänische Projekte noch mehr partnerschaftliches Miteinander organisieren als heute – dabei hilft der Lübeck Award Hansebelt ganz bestimmt.“

Interessierte Personen, Vereine oder Initiativen aus Dänemark und Deutschland können sich ab sofort mit ihrem Projekt bewerben. Dies können zum Beispiel Projekte in den Bereichen Bildung, Sport, Soziales, Kultur oder Wirtschaft sein. Einreichen müssen sie dazu eine Kurzbeschreibung des Projektes, eine Erklärung über den Träger des Projektes, Angaben über die Zahl der Mitarbeiter, das Ziel des Projektes und aktuelle Herausforderungen und den möglichen Verwendungszweck des Preisgeldes von 5000 Euro. Außerdem müssen sie einen „Paten“ des Projektes benennen, der den Preis entgegennehmen könnte. Die Bewerbung muss bis spätestens 10. April per E-Mail an Julia Beckmann, die Managerin des HanseBelt-Vereins, gesendet werden unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Jury aus sechs Personen wird Mitte April zusammen kommen und drei besonders preiswürdige Projekte sowie einen Sieger bestimmen. Die Jury besteht aus Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister von Lolland/Falster, Stig Rømer-Winter von Femernbelt Developement, Ulf Henning von der Sydbank, Carsten Bliddal, dänischer Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch, Vorstandsvorsitzender des Hansebelt-Vereins und Gerald Goetsch, Chefredakteur der Lübecker Nachrichten. Alle drei Bewerber werden in den Lübecker Nachrichten mit einer ausführlichen Reportage gewürdigt. Am 9. Mai wird auf der LN-Mediennacht der Preis an den oder die Sieger übergeben.

Foto: Lutz Roeßler

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