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Innenministerium unterstützt „HanseBelt“-Projekte mit knapp 1,456 Millionen Euro

Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat am 31. März 2021 bei einer virtuellen Sitzung für das Projekt „Regionale Kooperation HanseBelt; Regionalmanagement und Regionalbudget“ einen Zuwendungsbescheid über 1.458.870 Euro an den Leadpartner des Projekts, die IHK zu Lübeck, übergeben. Neben der Folgeförderung des Regionalmanagements für weitere drei Jahre wird erstmals auch ein Regionalbudget vom Land unterstützt.
 

Lars Schöning, Vorsitzender der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements und Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, betonte die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit. Seit seinem Start vor drei Jahren hat das Regionalmanagement viele Projekte zur Stärkung des HanseBelt verwirklicht. „Die weitere Unterstützung des Landes für den HanseBelt begrüßen wir daher sehr“, so Schöning.

Die HanseBelt-Kooperation will mit der Unterstützung des Innenministeriums die regionale Zusammenarbeit ihrer Mitglieder –unter anderem die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg, Stormarn und die Hansestadt Lübeck, deren Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie der HanseBelt e.V –weiter stärken.

In dieser Region stecke großes Potenzial, erklärt Innenministerin Sütterlin-Waack. Und mit der festen Fehmarnbelt-Querung rücke die Route entlang der A 1 auch ins Zentrum einer neuen und durchgängigen Verbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen, so die Ministerin. Diesen Ansatz unterstrich Lars Schöning: „Die Fehmarnbelt-Querung bietet dem HanseBelt zusätzliche Chancen. Diese wollen wir durch die Zusammenarbeit im Regionalmanagement nutzen.“
 
„Statt in diesem Umfeld gegeneinander zu konkurrieren, gehen Sie gemeinsame Wege“, sagte die Ministerin. „Das ist die Zukunft. Nicht Konkurrenz ist der Motor für unsere Landes-und Regionalentwicklung. Der Weg zum Erfolg heißt: Kooperation. Nur, wenn wir uns miteinander vernetzen, miteinander kooperieren und unsere Kräfte bündeln, können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern und bleiben konkurrenzfähig.“
 
Die Kooperation HanseBelt will sich mit den Mitteln des Landes in den Bereichen „Raum für Wirtschaft“, „Mobilität“ und „Marketing“ zukunftsfähig aufstellen. Wichtige Teilprojekte dienen dem willkommen heißen und der langfristigen Bindung von Fach-und Führungskräften für die Region sowie derVermittlung von Praktika für Schülerinnen, Schüler und Studierende. Zudem würden die Entwicklung neuer Gewerbeflächen und die Vermarktung koordiniert, so Sütterlin-Waack. Anfragende Unternehmen müssten so nicht dutzende Gespräche führen:
 
„Wenn ein Unternehmen an die Tür klopft, tauschen Sie sich untereinander über verfügbare Flächen aus. Sie sorgen dafür, dass sich das Unternehmen in der Region ansiedelt. Damit sichern Sie Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wertschöpfung. Alles bleibt in der Region. Das kommt allen Akteurinnen und Akteuren im HanseBelt zu Gute. So sieht moderne Wirtschaftsförderung aus.“

 

 

  Foto: IHK

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